Wie viel Moral verträgt der Mensch?
Macht Verantwortungsbewusstsein krank oder einsam?
Lebt es sich mit Ignoranz tatsächlich besser?
Kann man Wegschauen lernen?
Kann nicht jeder das gleiche in den Dingen sehen?
Und wenn es so wäre, was würden wir dann sehen?
Ist "Gutsein" gut?
Was ist gut? Und was ist dann schlecht?
Gibt es "gute Menschen"?
Haben wir alle Schattenseiten?
Und sind die, die ihre Schatten versuchen zu verbergen, die sie verleugnen, nicht sehen wollen,die schlechteren, die verlogeneren Menschen?
Haben wir alle eine Doppelmoral?
Wie viel Konsequenz erfordert Integrität?
Sind Regeln dazu da, um gebrochen zu werden?
Kräftigt gegen den Strom Schwimmen das Rückgrat?
Ist es dem geistigen Wohl förderlich, sich ständig Gedanken zu machen?
Kann man integer sein, ohne für größenwahnsinnig gehalten zu werden?
Kann ein Mensch überhaupt integer sein?
Warum erweckt gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein Hohn, Spott oder Misstrauen?
Ist Verantwortung übernehmen für andere, für die Umwelt, für uns selber eine Tugend?
Oder eine Modeerscheinung, die das Einkaufen im Bioladen und das Tragen von Hanfsachen erforderlich macht?
Oder ist es eine spinnerte Erfindung von Leuten, die sich wichtig machen wollen, die vorgeben, klüger zu sein und die Welt verstanden zu haben?
Wer versteht die Welt?
Wozu brauchen wir materiellen Luxus?
Was ist materieller Luxus?
Ist unser gesamtes Leben Luxus?
Und was sind wir bereit zu opfern? Unser Leben, das unserer Kinder oder unsere Bequemlichkeit?
Was wäre, wenn wir alle wieder Selbstversorger wären?
Warum ist es so schwer, miteinander zu reden?
Ist Ignoranz heilbar?
Werden wir eines Tages aufwachen und merken, dass es zu spät ist?
Wem werden wir dann die Schuld geben?
Können uns unsere Kinder später zur Verantwortung ziehen?
Kann man das eigene Urteilsvermögen von Klischees befreien?
Wie findet man den inneren Frieden, um gelassen in die Welt zu schauen, um andere Meinungen zu tolerieren?
Warum werden die Menschen trotz technischem Fortschritt nicht klüger?
Ist die Abgabe der eigenen Verantwortung eine Form von Feigheit?
Ist es Feigheit, Desinteresse oder Bequemlichkeit, nichts verändern zu wollen und dabei vorzugeben, nichts ändern zu können?
Liegt es in der Natur des Menschen, sich für allmächtig und unausrottbar zu halten?
Ist es ein Symptom pathologischer Grandiosität, sich diese und eine letzte Frage zu stellen: gibt es noch mehr, die sich diese Fragen stellen?